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PAVK - periphere arterielle Verschlusskrankheit
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Qualitätszertifikat Darmkrebsvosorge
 
PAVK - periphere arterielle Verschlusskrankheit

Wenn immer wiederkehrende Beinschmerzen zu häufigem Stehenbleiben zwingen - wie beim Schaufensterbummel - spricht man von der 'Schaufensterkrankheit'. Diese wird durch Durchblutungsstörungen der Beinarterien hervorgerufen und heißt in der Fachsprache der Medizin periphere arterielle Verschlusskrankheit, abgekürzt PAVK. Die Verengungen der Beinarterien führen zu Durchblutungsstörungen in den Beinen und zwingen die Betroffenen zu Gehpausen.

Diese Erkrankung ist trotz ihres harmlosen Namens sehr ernst und tritt häufig auf. Ewa jeder Zehnte leidet ab dem 55. Lebensjahr an Verengungen der Arterien im Bereich der Becken- und Beinregion. Die PAVK ist zwar keine typische Alterserkrankung, sie tritt allerdings im Alter häufiger auf. Bei den über 65-Jährigen sind etwa 20 Prozent betroffen, in der Altersgruppe 80+ schon mehr als ein Drittel. Für Österreich gehen Experten von mindestens 300.000 Erkrankten aus. Insbesondere Raucher, Diabetiker und Menschen mit erhöhten Blutfettwerten sind gefährdet.

Es handelt sich um eine chronische, fortschreitende Erkrankung, die häufig mit anderen Krankheiten wie z.B. Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße oder der hirnversorgenden Gefäße gekoppelt ist. Tatsächlich sind bei der PAVK im fortgeschrittenen Stadium zu 90% auch die Herzkranzarterien und zu 70% auch die Halsschlagadern betroffen. Das bedeutet: Bei der PAVK besteht ein stark erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Das so genannte 'Raucherbein' bezeichnet eine bereits fortgeschrittene PAVK. Je früher die Schaufenster-Krankheit erkannt wird und je früher Risikofaktoren ausgeschaltet werden, desto eher kann ein Fortschreiten gestoppt werden
.


Wie entsteht eine PAVK?
Welche Risikofaktoren gibt es?
Welche Symptome treten auf?
Wie stellt der Arzt die Diagnose?
Was können Sie selbst tun?

Die Antworten auf diese Fragen und den vollständigen Artikel über PAVK finden Sie auf http://www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/pavk.htm